Jede/r Wiener/in kennt sie: Die Citybike-Terminals, bei denen man ein für eine Stunde kostenloses Fahrrad ausborgen kann, um damit zur nächsten Bike-Station zu gelangen. Diese 50 baugleichen Bike-Terminals sind quer über das innerstädtische Gebiet an Plätzen mit hohem Menschenaufkommen verstreut.
Startbildschirm
Bevor man überhaupt erst eine Taste gedrückt hat, bekommt man folgenden Screen zu Gesicht:

Hier fällt auf, das die eigentlichen Bedienelemente links (weniger wichtige Optionen) und unten (Optionen zum Ausleihen der Räder, also wichtig) angeordnet sind, wo man sie als Erstuser nicht unbedingt vermuten würde. Einen ziemlich großen Platzbedarf hat der Informationsteil rechts (weißer Hintergrund), der ungefähr alle 8-10 Sekunden wechselt und somit Unruhe ins Design bringt.
Das Design selbst wirkt Frameset-artig, vielleicht wäre es besser gewesen, die häufig benutzten Bedienelemente mittiger anzuordnen, oder präsenter zu markieren. Das Interface-Design wirkt besser/schlechter, ganz je nachdem, welcher Infoteil gerade im Hauptfenster eingeblendet wird.
Startbildschirm – Detailansicht Fahrradausleihe
Der eigentliche Nutzen des Systems verbirgt sich hinter vier verschiedenen Zahlungsmöglichkeits-Buttons – die wohl etwas zu unauffällig mit der Aufforderung „Wählen Sie die Art der Entlehnung“ betitelt wurden.

Dann – Feedback – Das System ruft die vorhandenen (sprich die um das Terminal in verriegelten Radständern stehenden) Fahrräder ab:

Einmal registriert (auch übers Internet möglich), wird man mit eingeschobener Bankomatkarte sofort namentlich identifiziert, Benutzer-ID muss keine eingeben werden:

Man wählt aus den verfügbaren Fahrrädern. Sollte z.B Rad Nummer 3 bereits unterwegs sein, wird die Nummer durchgestrichen mit einem roten X angezeigt, diese kann man dann auch nicht anwählen.
Es folgt eine Passworteingabe, dann kann man das Fahrrad an der Station „entlocken“.
Fazit:
+ unkompliziertes System
+ schnelle Identifizierung
+ Übersichtskarte / mit allen Citybike – Terminals
- Sprachauswahl hat keine Auswirkung auf Infos im Hauptfenster
- nicht ersichtlich auf welchen Terminals noch freie Fahrradplätze sind

